Clara Wieck war neun, als sie im Leipziger Gewandhaus ihr Konzertdebüt gab. Ihr Vater Friedrich, der berühmte Klavierpädagoge, hatte sie seit dem Alter von fünf Jahren auf eine Karriere als Wunderkind hin trainiert.
Wunderkind und Ehe
1840, gegen den erbitterten Widerstand ihres Vaters, heiratete sie Robert Schumann. Sie bekam acht Kinder, war Hauptverdienerin der Familie und führte gleichzeitig eine internationale Konzertkarriere.
Verwitwete Jahrzehnte
Nach Roberts Tod 1856 lebte sie noch vier Jahrzehnte als unermüdliche Interpretin seines Werks. Brahms war ihr lebenslanger Vertrauter — die Natur dieser Beziehung beschäftigt Biografen bis heute.