Pierre Curie gehört zu jenen Wissenschaftlern, deren Werk untrennbar mit dem ihres Lebenspartners verbunden ist — und der dabei nie um Anerkennung kämpfen musste, weil er sie für sich selbst nicht suchte.
Frühe Forschungen
Schon vor seiner Begegnung mit Marie Skłodowska hatte Pierre Curie wesentliche Beiträge zur Kristallographie und zum Magnetismus geleistet. Das nach ihm benannte Curie-Gesetz beschreibt das Verhalten paramagnetischer Stoffe in Abhängigkeit der Temperatur.
Die gemeinsame Arbeit
1895 heiratete er Marie. Die folgenden elf Jahre wurden zum produktivsten Forschungsabschnitt des Paars: gemeinsame Entdeckung von Polonium und Radium, systematische Untersuchung der Radioaktivität, Nobelpreis 1903. Pierre starb 1906 bei einem Verkehrsunfall in der rue Dauphine — ein Pferdefuhrwerk überfuhr ihn auf nasser Straße.